Lebenszeichen revisited

Die Reihe behandelt den deutschen Autorenfilm, wie er ab etwa 1960 nach dem sogenannten Oberhausener Manifest entstanden ist. Die Wege der jungen Filmschaffenden waren verschlungen: Viele suchten, bevor sie ihr Kinodebut feiern konnten, nach Arbeitsmöglichkeiten in Fernsehen, Werbe- und Industriefilm. Dabei entstanden herausragende, manchmal genreübergreifende Produktionen, die lange in verstreuten Film- und Senderarchiven lagerten und selten im Kino zu sehen sind. Zur Auswahl gehört auch ein Seitenblick auf den DDR-Fernsehfilm.
In Zusammenarbeit mit dem Studiengang Europäische Medienwissenschaft von Universität und Fachhochschule Potsdam

Lebenszeichen

R: Werner Herzog
D: Peter Brogle, Wolfgang Reichmann, Athina Zacharopoulou
BRD 1968, 91′
Vorfilm: Die beispiellose Verteidigung der Festung Deutschkreuz (R: Werner Herzog, BRD 1967, 16')
Einführung: Prof. Dr. Heiko Christians (Uni Potsdam)

Die Parallelstraße

R: Ferdinand Khittl
D: Friedrich Joloff, Ernst Marbeck, Wilfried Schröpfer
BRD 1959-62, 83′
Vorfilm: Spiel in Farben (R: Raymond Ménégoz-Genestal, BRD 1961, 23')
Einführung: Dr. Kai Knörr (Uni Potsdam)