La Strada - Das Lied der Straße

Die Geschichte vom gewalttätigen Jahrmarktartisten Zampano, der das Dorfmädchen Gelsomina als Sklavin abrichtet, begründete den Weltruhm Federico Fellinis. Die bizarre Tragödie vereint Realismus und sakrale Symbolik, erzählt an kargen Orten eines damals sehr armen Italien eine Heiligengeschichte von Liebe und Aufopferung. Ein unsterbliches Kinomärchen, das zu den schönsten Werken der Filmgeschichte gehört.
Einführung: Florian Höhensteiger (Filmuniversität Babelsberg)

In Kooperation mit dem Masterstudiengang Filmkulturerbe der Filmuniversität Babelsberg

Termine

16 November 2018 | 19:30

Kleine Archive, große Schätze

Gemeinsam mit dem Masterstudiengang Filmkulturerbe der Filmuniversität Babelsberg präsentieren wir kleine deutsche Archive, Kinematheken und Sammlungen, deren Filmschätze einen wichtigen Beitrag zu einer weitgefächerten Kinoprogrammgestaltung darstellen. Als Ergebnis eines Seminars zu historischen und heutigen Kinoformen stellen Studierende jährlich im Herbst einen ausgesuchten Film eines dieser Archive vor. Diesmal steht die deutsche Synchronfassung von Federico Fellinis »La Strada« auf dem Programm. Gezeigt wird eine 35mm-Kopie aus dem Archiv des Werkstattkinos in München. Flankiert wird der Klassiker mit Giulietta Masina und Anthony Quinn von einer Wochenschau von Ende August 1956, als »La Strada« in die westdeutschen Kinos kam. Mit einem Filmtrailer und anderer Werbung wird die historische Aufführungspraxis nachvollziehbar. Ein Kulturfilm, der vielerorts dazu gehörte, fällt zugunsten einer Einführung weg.