Koyaanisqatsi

Wunschfilm von Beate Rabe (Museumspädagogin)

Als filmische Meditation und Prophezeiung warnte Koyaanisqatsi bereits vor 40 Jahren den Auswirkungen der Umweltzerstörung und rief zur Rückkehr zu kulturellen Praktiken auf, die humane (und spirituelle) Werte ins Zentrum rücken.
»Das erste Mal habe ich den Film im Februar 1990 in der »Scheune« in Dresden-Neustadt gesehen, in einer Zeit des Umbruchs und der Anarchie, und er passte genau dazu. Kein Film hatte mich bis dahin so sehr bewegt wie dieser. Traumähnliche Bildfolgen, poetisch, aber auch drastisch, kreisen um fundamentale Fragen: Dieser wunderbare Planet ist bedroht- durch uns. Und: Freie Kunst ist kein Selbstzweck, auch in diesem Punkt war der Film uns sehr nah. Der Soundtrack von Philip Glass klang lange nach.« (Beate Rabe)

Dates

30 Dezember 2021 | 20:00

40 Jahre Filmmuseum Potsdam

#Foto wie Nov. (Marstall)#Marginalie: Foyerausstellung, virtuelle Ausstellung und Wunschfilme bis Juni 2022In diesem Jahr feiert das Filmmuseum Potsdam sein 40-jähriges Bestehen! Seit seiner Eröffnung als »Filmmuseum der DDR« im April 1981 besuchten etwa drei Millionen Besucher*innen das älteste Museum seiner Art in Deutschland und erlebten bis heute insgesamt vier Dauerausstellungen, 127 Sonderschauen, 80 Foyerausstellungen und unzählige Kinoveranstaltungen.Die Sammlungen des Filmmuseums Potsdam mit ihrem Bezug zur Babelsberger Filmgeschichte wachsen stetig und erhalten im nächsten Jahr ein eigenes, neues Gebäude am Medienstandort Babelsberg direkt gegenüber der Filmuniversität. Ein weiterer Grund zum Feiern!
Gleich zwei Ausstellungen - im Foyer des Marstalls und digital auf der Website - lassen die wechselvolle Geschichte des Hauses Revue passieren. 
Die virtuelle Ausstellung ist hier zugänglich: 40jahre.filmmuseum-potsdam.deZum Gelingen tragen im Filmmuseum Mitarbeitende der Sammlungen, der Kino- und Ausstellungsabteilung, der Medienbildung, der Haustechnik, der Verwaltung, der Direktion und an der Museumskasse sowie wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Besucherbetreuer*innen bei. Sie präsentieren Ihnen in den nächsten Monaten ganz persönliche Wunschfilme.