Kindergesichter

Als Jean und Pierettes Vater nach dem Tod der Mutter eine neue Frau und deren Tochter in die Familie bringt, führt die Eifersucht des Jungen zu dramatischen Verwicklungen.
Das frühe und zeitlose Meisterwerk des Schweizer Films bindet Natur und Landschaft als wichtige Handlungselemente ein. - Die Außenszenen wurden im Oberwallis gedreht.
Neben der genauen, naturalistischen Beobachtungsgabe zeichnet sich Kindergesichter durch herausragend modernes Schauspiel aus: »Erwachsene, die ihre Emotionen oft gar nicht oder nur verhalten zeigen, Kinder, die wie wirkliche Kinder lachen, zanken, schmollen und träumen ...« (Süddeutsche Zeitung)
Der Stummfilm wird in der digitalen Restaurierung aus dem Jahr 2015 mit einem von Antonio Coppola komponierten Score zu sehen sein.
Einführung: Ursula von Keitz (Filmmuseum Potsdam)

Termine

26 Juli 2018 | 19:00

Schweizer Macherinnen - Frauen vor und hinter der Kamera

Seit den 2000ern tragen prämierte und publikumswirksame Filme von Frauen zu einem neuen Auf- und Umbruch im Schweizer Filmschaffen bei und sorgen nicht nur in der Eidgenossenschaft für einen Hype. Das Filmmuseum Potsdam gibt in den Sommermonaten einen Einblick in die Filmkultur der Schweiz. Die älteste heute noch bestehende Schweizer Filmgesellschaft, die 1924 gegründete Praesens-Film AG, trug maßgeblich zur Blütezeit des Schweizer Kinos während der 1930er und 40er Jahre bei und verschaffte ihm internationale Geltung. Erneuerung erfuhr das Filmschaffen in der Schweiz besonders mit den nach 1960 entstandenen unabhängigen Filmen der Protagonist*innen des neuen Schweizer Films. Die Filmreihe spannt einen historischen Bogen von der Stummfilmzeit bis heute und stellt dabei Arbeiten von Filmemacherinnen sowie Filme über Frauen in der Schweiz in den Vordergrund.