Helke Sander: Aufräumen

Historische Umwälzungen brauchen manchmal nur einen kleinen Impuls. Und schon werden versteinerte Verhältnisse in Bewegung gebracht.
Helke Sander, Ikone des Neuen Deutschen Films und der Frauenbewegung, hat vor vielen Jahren weitreichende Veränderungen in Deutschland mit ausgelöst.
Heute, mit über 80 Jahren, räumt Helke Sander auf und findet: das Kleid, das sie als junge Frau so gern getragen hat, als sie Anfang der 1960er Jahre in Finnland lebte, die prähistorischen Venusstatuen mit großen Brüsten und voluminösen Bäuchen, die Frauen als Mütter feiern, und natürlich Exemplare der Zeitschrift »Frauen und Film«, die sie 1974 gegründet hat. »Aufräumen hat ja auch eine innere Bedeutung, etwas Transzendentes.«
Anschließend: Filmgespräch mit Regisseurin Claudia Richarz
Moderation: Johanne Hoppe (Filmmuseum Potsdam)

Präsentiert vom Förderkreis Film e.V. Berlin Brandenburg


Dates

30 April 2024 | 19:00

Aktuelles Potsdamer Filmgespräch Nr. 303