Hamlet

Crossdressing
Die dänische Königin gibt ihre Tochter als Sohn aus, um die Thronfolge zu sichern. Prinz Hamlets Onkel hat es auf die Krone abgesehen und ermordet den König hinterlistig. Hamlet plant Rache und tut, als sei sie/er dem Wahnsinn verfallen. Eine Gruppe fahrender Schauspieler*innen soll dem Königsmörder die verbrecherische Tat vor Augen führen, woraufhin dieser den Befehl gibt, Hamlet zu enthaupten. In der ersten Produktion ihrer eigenen Filmfirma bringt Asta Nielsen als Prinz Hamlet sexuelle Ambivalenzen und unerfülltes weibliches Begehren zum Ausdruck. (eb)
Live-Musik: Eunice Martins
Einführung: Anke Mebold (DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum)

Dates

23 September 2022 | 20:00

Asta Nielsen ABC. Filme und Fragmente

Veranstaltungsreihe vom 15.9. bis 25.9.2022

Asta Nielsen war der erste internationale Filmstar, eine Ikone der Moderne und prägte das Kino in seinen Anfängen maßgeblich.
Mit »Der Totentanz« wurde 1912 der erste Spielfilm in Babelsberg gedreht, vor der Kamera: Asta Nielsen. Der 25. Mai 2022 markiert ihren 50. Todestag. Asta Nielsens Schaffen in den Babelsberger Filmstudios lässt sich heute in den Sammlungen des Filmmuseums Potsdam erforschen.
Mit »Asta Nielsen ABC. Filme und Fragmente« werden die komödiantischen, tragischen und verführerischen Rollen der Schauspielerin gewürdigt. Die Vielfalt der Themen, die Asta Nielsens Filme heute noch zu einem grenzüberschreitenden Erlebnis machen, werden aus feministischer Perspektive aufgefächert.
Die Retrospektive zeigt analoge und digitale Fassungen sowie aktuelle Restaurierungen aus zahlreichen internationalen und nationalen Archiven. Einführungen und Live-Musik sowie ein Filmangebot im virtuellen Kinosaal begleiten das Programm.
Auch das Ausstellungsformat >Das besondere Objekt< im Foyer des Filmmuseums wird der Künstlerin gewidmet.
»Asta Nielsen ABC. Filme und Fragmente« wird kuratiert von Johanne Hoppe (jh) und Elena Baumeister (eb).

Eine Veranstaltung des Filmmuseums Potsdam mit freundlicher Unterstützung des Brandenburgischen Zentrums für Medienwissenschaften (ZeM) und der Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst.
Präsentiert von: Filmlöwin, Stummfilm MagazinDank an: Det Danske Filminstitut, Königlich Dänische Botschaft Berlin