Egon Günther

Regisseur Egon Günther feiert seinen 80.Geburtstag im Filmmuseum Potsdam (F: J. Leopold)
"Egon wusste, wie es geht" sagt Schauspielerin Jutta Hoffmann über die jahrelange Zusammenarbeit mit "ihrem" Regisseur Egon Günther ("Der Dritte", "Junge Frau von 1914", "Die Schlüssel"). Und wie viele andere Gäste lässt sie es sich nicht nehmen, dem streitbaren ewigen Jeansjackenträger persönlich zum 80.Geburtstag zu gratulieren.

"Ich wollte zwischen den Welten leben" bekennt der im Erzgebirge Geborene, der nach einem Eklat um seinen Film "Ursula" nach München gegangen war. Dort dreht Egon Günther solide Fernsehkost, kehrt jedoch nach dem Mauerfall "heimwehkrank" in sein Haus nach Groß Glienicke zurück.

In seinem letzten Film wendet sich der Regisseur (nach "Lotte in Weimar", "Die Leiden des jungen Werthers" u.a.) mit "Die Braut" (1999) nochmals dem Leben und Werk Goethes zu, arbeitet nebenbei mit Studenten der Babelsberger Filmhochschule.

Das Filmmuseum würdigt Egon Günther in einer Gratulationscour mit Freunden, Mitstreitern und Weggefährten und führt seine Filme "Abschied", "die Schlüssel" und "Stein" auf.