Die Mörder sind unter uns

DEFA-Stiftung/Klagemann

Berlin, Frühjahr 1945. Die junge Malerin Susanne Wallner, die das KZ überlebt hat, kehrt nach Berlin zurück, doch ihre Wohnung ist von dem durch die Grauen des Krieges depressiven Chirurgen Mertens besetzt. Die Beiden arrangieren sich bezüglich der Wohnung, und mit Susannes Unterstützung findet Mertens wieder Lebensmut, als ihm zufällig sein früherer Hauptmann begegnet: Ferdinand Brückner, der am Weihnachtsabend 1942 an der Ostfront den Befehl zu einer Vergeltungsaktion gegen die Zivilbevölkerung gegeben hatte. In letzter Minute kann Susanne Mertens davor bewahren, Selbstjustiz zu üben. Als einer der wichtigsten deutschen Nachkriegsfilme, gedreht in den Ruinen Berlins, knüpft Die Mörder sind unter uns neben Anleihen beim Film Noir in der Bildgebung und Lichtsetzung an expressionistische Meisterwerke des Weimarer Kinos an.

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Filmgeschichte im Doppelpack

Über Gattungs- und Genregrenzen hinweg durchleuchtet die Reihe Filmgeschichte auf der Suche nach historischen Referenzen - von inhaltlichen und formalen Analogien und Bezugnahmen über Hommagen, Kontinuitäten, Neuinterpretationen und Remakes zu mehr oder weniger eindeutigen Zitaten.