Die Gebrüder Skladanowsky

Anlässlich des 100. Jubiläums des Kinos konzipierte und drehte Wim Wenders mit Absolvent*innen der Filmhochschule München Die Gebrüder Skladanowsky - über deren Erfindung des Bioskops, mit dem sie 1895 im Berliner Varieté Wintergarten erstmals in Deutschland öffentlich Filme vorführten.
Die Erzählung beginnt 1895 und endet 1996, mit Max Skladanowskys Tochter Lucie, die ihren Vater und die frühen Tage des Kinos noch gut in Erinnerung hat.

Das originale Bioskop von 1895 gehört zu den wichtigsten Exponaten des Filmmuseums. Es kann im Museumsfoyer besichtigt werden.

Dates

03 September 2020 | 19:00
12 September 2020 | 19:00

125 Jahre Kino

Am 1. November 1895 führten die Brüder Skladanowsky im Berliner Varieté Wintergarten »lebende Photographien« vor. Es war die Geburtsstunde des Kinos in Deutschland. Mit einer Film- und Veranstaltungsreihe feiern wir 125 Jahre Kino und zeigen, wie sich die Aufführungspraxis über die Dekaden verändert hat. Vom Varieté zum Multiplex - über Jahrmarktkinos, Ladenkinos, Stummfilmpaläste, Kinos der 1950er, Freilicht- und Schachtelkinos - spielen wir durch, wie das Kinoerlebnis dort ausgesehen haben kann.
Die gleichzeitige Foyerausstellung »Vom Biophon zum Biomarkt. 111 Jahre Kino in Potsdam« lädt zur Entdeckungsreise durch die Kino- und Stadtgeschichte Potsdams ein. 1909 eröffneten in der Innenstadt und in Babelsberg die ersten ortsfesten Kinos. Innerhalb kürzester Zeit folgten weitere. Gaststätten und Tanzsäle wurden zu Kinematographen-Theatern umgebaut, und selbst im Palast Barberini waren Filme zu sehen. Wie sahen die Kinos damals aus und wo lagen sie? Vom Biophon-Theater von 1909 über die Kinokultur in der DDR mit Sommerfilmtagen und Jugendfilmclubs bis zum Multiplexkino UCI in den Bahnhofspassagen und der Umwandlung des Kinos Charlott in einen Biomarkt schlägt die Ausstellung einen weiten Bogen in die Gegenwart.

Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg, der Landeshauptstadt Potsdam, des Brandenburgischen Zentrums für Medienwissenschaften (ZeM) und der Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst