Die Büchse der Pandora

G. W. Pabsts Die Büchse der Pandora war einer der ersten Filme, der eine offen lesbische Figur zeigte. Hollywood-Star Louise Brooks verkörpert den Inbegriff einer Garçonne, die Abenteuern mit Frauen wie Männern gleichermaßen frönt. Brooks amoralische Lulu empörte und begeisterte das zeitgenössische Weimarer Publikum gleichermaßen: Sie wird zum Fetisch aller Protagonist*innen, deren Begehren für die meisten von ihnen tödlich endet. 1934 wurde der Film vom NS-Regime verboten. Heute ist er für die Schilderungen weiblicher Lust und der damals revolutionären Bubikopf-Frisur ikonisch geworden und findet in der Popkultur oft Erwähnung.
Live-Musik: Peer Kleinschmidt

Dates

12 Juli 2024 | 19:30

Modigliani. Moderne Blicke

Filmreihe bis 18. August 2024

Die Filmreihe begleitet die Ausstellung im Museum Barberini. Stars wie Ossi Oswalda, Asta Nielsen oder Louise Brooks verkörpern schon ab den 1910er Jahren emanzipierte Frauen in »Hosenrollen«. Im Tonfilm führt Marlene Dietrich die ikonische Tradition einer Frau im Frack fort. Der Frauentyp der »Garçonne« erfährt in der Reihe besondere Aufmerksamkeit, ebenso wie lesbische Beziehungen, die meist im Subtext in Erscheinung treten.

Bei Vorlage einer Eintrittskarte des Museums Barberini gewährt das Filmmuseum Potsdam ermäßigten Eintritt zu den genannten Filmen. Bei Vorlage eines Tickets der Filmvorführungen gewährt das Museum Barberini ermäßigten Eintritt in die Ausstellung Modigliani. Moderne Blicke.

In Zusammenarbeit mit dem Museum Barberini