Die Apachen von Paris

In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts erfreut sich der »Apachentanz« einiger Beliebtheit. Die wilden Tanzdarbietungen von Mitgliedern der Pariser Unterwelt halten sowohl in Kinofilme als auch in das malerische Werk Max Beckmanns Einzug.
Die Stummfilm-Komödie Die Apachen von Paris macht sich über die Doppelmoral von Sittenaposteln lustig: Die Kleinkriminellen zwischen Bastille und Montmartre sollen von den Mitgliedern der amerikanischen »Gemeinnützigen Gesellschaft zum Wiederaufbau Europas« erzogen und auf den rechten Pfad gebracht werden. Die Kämpfer gegen Unmoral und Laster erliegen aber bald selbst den zahlreichen Verführungen, die die einschlägigen Nachtlokale bereithalten. Die Vertreter der unterschiedlichen Milieus sind bald kaum noch zu unterscheiden.
Am Klavier: Peter Gotthardt

In Zusammenarbeit mit dem Museum Barberini

Termine

Max Beckmann. Welttheater

Ergänzend zur Ausstellung im benachbarten Museum Barberini werden im Filmmuseum Potsdam Filme gezeigt, die wie Max Beckmanns Gemälde in die Welt des Zirkus und des Varieté entführen. Hinzu kommen Kinofilme, die bei Beckmann selbst großen Eindruck hinterlassen haben sowie dokumentarische Porträtfilme über ihn.Bei Vorlage einer Eintrittskarte des Museums Barberini oder der Filmvorführungen im Filmmuseum erhalten Besucher*innen wechselseitig ermäßigten Eintritt.