Das alte Gesetz

Galizien, um 1860. Baruch verlässt gegen den Willen seines Vaters, des Rabbiners, das Schtetl und will Schauspieler werden. Als er auf einer Provinzbühne mit Schläfenlocken den Romeo spielt, sieht ihn die Erzherzogin und beginnt, ihn zu fördern. Misstrauen und Verachtung schlagen Baruch entgegen, doch schließlich führt ihn sein Weg bis ans Burgtheater nach Wien.
Das alte Gesetz ist ein Film über Rollenspiel und Identitätssuche und die Vision eines harmonischen Zusammenlebens von Christen und Juden. Durch eine jüngst vorgenommene Restaurierung ist dieses Glanzstück des Weimarer Kinos mit neuer Musik versehen und endlich wieder zugänglich.
Einführung: Frank Stern (Historiker)
Anschließend: Empfang im Foyer

Mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V.

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