Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto

Der Dokumentarfilm mit fiktionalen Elementen erzählt die einzigartige Geschichte des geheimen Archivs, das der jüdische Historiker Emanuel Ringelblum mit seinen Mitarbeiter*innen 1941 im Warschauer Ghetto anlegte. Ganz unterschiedliche Materialien wurden in Blechdosen und Milchkannen versteckt - von Plakaten, Zeitungsberichten, Lebensmittelkarten, Tagebüchern, Gedichten bis hin zu Dokumenten, die die Vernichtungspläne der Nationalsozialisten belegten. Die Nachwelt sollte erfahren, wie die Juden im Ghetto lebten und wie sie ermordet wurden. Mit Interviews, Archivaufnahmen und Reenactments rekonstruiert der Film den Aufbau dieser Enzyklopädie der Erinnerung. (Berlinale 2019)
Einführung: Studierende der Jüdischen Studien (Universität Potsdam)
Mit Gästen


Die Veranstaltung findet im Rahmen einer weltweiten Vorführung anlässlich des Internationalen Gedenktages Yom Hashoah statt.

Dates

Zum internationalen Gedenktag Yom Hashoah