Cyrano von Bergerac

Wunschfilm von Matthias Kremer (Filmvorführer)
Cyrano, ein durch seine große Nase gezeichneter Gardist, beherrscht die Kunst des Fechtens nicht minder als die des Dichtens. Er leidet unter der unerwiderten Liebe zu seiner schönen Cousine Roxanne. Um ihr nahe zu sein, bietet er seinem unbedarften Nebenbuhler Christian de Neuvillette an, in dessen Namen die Korrespondenz mit Roxanne zu führen. Auch als die beiden Männer in den Krieg ziehen, schreibt Cyrano weiterhin Liebesbriefe. Erst Jahre später entdeckt die Angebetete die Wahrheit.
Die aufwendig gestaltete Verfilmung des gleichnamigen Theaterstücks von Edmond Rostand hält sich eng an die literarische Vorlage und verbindet diese gekonnt mit Elementen des Abenteuerfilms. Alle Dialoge sind in Versform gestaltet, die die Zuschauer*innen distanzieren und gleichzeitig mitfühlen lassen.


Dates

24 Juli 2021 | 19:00

40 Jahre Filmmuseum Potsdam

#Marginalie:Foyerausstellung, virtuelle Ausstellung und Wunschfilme bis 6. Juni 2022#Foto: Marstall Restaurierung (E-Mail)In diesem Jahr feiert das Filmmuseum Potsdam sein 40-jähriges Bestehen! Seit seiner Eröffnung als »Filmmuseum der DDR« im April 1981 besuchten etwa drei Millionen Besucher*innen das älteste Museum seiner Art in Deutschland und erlebten bis heute insgesamt vier Dauerausstellungen, 127 Sonderschauen, 80 Foyerausstellungen und unzählige Kinoveranstaltungen.Die Sammlungen des Filmmuseums Potsdam mit ihrem Bezug zur Babelsberger Filmgeschichte wachsen stetig und erhalten im nächsten Jahr ein eigenes, neues Gebäude am Medienstandort Babelsberg direkt gegenüber der Filmuniversität. Ein weiterer Grund zum Feiern!
Gleich zwei Ausstellungen - im Foyer des Marstalls und digital auf der Website - lassen die wechselvolle Geschichte des Hauses Revue passieren. 
Die virtuelle Ausstellung ist hier zugänglich: 40jahre.filmmuseum-potsdam.deZum Gelingen tragen im Filmmuseum Mitarbeitende der Sammlungen, der Kino- und Ausstellungsabteilung, der Medienbildung, der Haustechnik, der Verwaltung, der Direktion und an der Museumskasse sowie wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Besucherbetreuer*innen bei. Viele von ihnen präsentieren in den nächsten Monaten ihre ganz persönlichen Wunschfilme.