Asta Nielsen als Mannequin / Die Filmprimadonna / Ballettänzerin

Extravaganza!
Das Programm beginnt mit einer extravaganten Modenschau. Asta Nielsen schreitet eine Freitreppe hinab und am Brandenburger Tor vorbei. Sie präsentiert der Kamera Kostüme, Hüte, Fächer und Parfüms.
Im Fragment Die Filmprimadonna werden Lebensstil und Arbeitsalltag einer Diva gezeigt: Filmstar Ruth Breton liest Manuskripte, wird von Regisseuren umworben, kontrolliert ihr Image und ihre Szenen von Ideenfindung bis Filmfertigstellung.
Eine Ballettänzerin verkörpert die noch sehr jugendliche Asta Nielsen im gleichnamigen Film, der mit fulminanter Dramatik aufwartet. Allen drei Titeln gemein ist die selbstreflexive Perfomance der Diva Asta Nielsen. (eb)
Live-Musik: Richard Siedhoff
Einführung: Annika Haupts (Deutsche Kinemathek)

Dates

24 September 2022 | 18:00

Asta Nielsen ABC. Filme und Fragmente

Veranstaltungsreihe vom 15.9. bis 25.9.2022

Asta Nielsen war der erste internationale Filmstar, eine Ikone der Moderne und prägte das Kino in seinen Anfängen maßgeblich.
Mit »Der Totentanz« wurde 1912 der erste Spielfilm in Babelsberg gedreht, vor der Kamera: Asta Nielsen. Der 25. Mai 2022 markiert ihren 50. Todestag. Asta Nielsens Schaffen in den Babelsberger Filmstudios lässt sich heute in den Sammlungen des Filmmuseums Potsdam erforschen.
Mit »Asta Nielsen ABC. Filme und Fragmente« werden die komödiantischen, tragischen und verführerischen Rollen der Schauspielerin gewürdigt. Die Vielfalt der Themen, die Asta Nielsens Filme heute noch zu einem grenzüberschreitenden Erlebnis machen, werden aus feministischer Perspektive aufgefächert.
Die Retrospektive zeigt analoge und digitale Fassungen sowie aktuelle Restaurierungen aus zahlreichen internationalen und nationalen Archiven. Einführungen und Live-Musik sowie ein Filmangebot im virtuellen Kinosaal begleiten das Programm.
Auch das Ausstellungsformat >Das besondere Objekt< im Foyer des Filmmuseums wird der Künstlerin gewidmet.
»Asta Nielsen ABC. Filme und Fragmente« wird kuratiert von Johanne Hoppe (jh) und Elena Baumeister (eb).

Eine Veranstaltung des Filmmuseums Potsdam mit freundlicher Unterstützung des Brandenburgischen Zentrums für Medienwissenschaften (ZeM) und der Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst.
Präsentiert von: Filmlöwin, Stummfilm MagazinDank an: Det Danske Filminstitut, Königlich Dänische Botschaft Berlin