Auf Wiedersehen, Franziska

Michael, ein viel beschäftigter Fotoreporter, liebt seine Freundin Franziska, hat aber durch seinen Beruf wenig Zeit für sie. Als sie schließlich verheiratet sind, und Kinder haben leidet ihr Verhältnis weiter unter den häufigen Trennungen. Nach Kriegsbeginn erhält Michael einen Einberufungsbefehl zu einer Propagandakompanie. Franzsika sieht »zum ersten Mal einen Sinn« darin, dass Michael sie für seine Arbeit alleine lässt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg als politischer Film eingestuft, konnte Auf Wiedersehen, Franziska seit den 1980er-Jahren wieder vollständig gezeigt werden. Zu sehen ist eine digitale Restaurierung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung.

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Ausstellung Plakativ. Filmwerbung und Propaganda in Demokratie und Diktatur

Am Beispiel der Filmwerbung und ihrer vielfältigen Gestaltungsformen wirft die Ausstellung neues Licht auf jenen Teil der deutschen Filmgeschichte, der mit der größten Katastrophe des 20. Jahrhunderts verbunden ist. Im Zentrum steht die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur: Filmpolitik und Werbung werden hier parallel gesetzt mit einer ideologischen Radikalisierung, die bereits 1933 im Ausschluss von Juden aus der deutschen Filmindustrie erkennbar ist und während des Zweiten Weltkriegs in den Holocaust mündete.Neben Plakaten zu Kriegs- und Propagandafilmen, Melodramen und Biografien heroischer Männer sind rare Plakate für deutsche Filme aus Belgien, Frankreich, Finnland und Schweden zu sehen.Gerahmt wird dieser Schwerpunkt auf der NS-Zeit durch Plakate aus den Krisenjahren der Weimarer Republik und einen Ausblick auf die frühen Nachkriegsjahre, in denen die Weichen für eine geteilte Filmgeschichte in Ost und West gestellt wurden. Die Ausstellung präsentiert einen Querschnitt aus der Sammlung von William Gillespie (Sydney, Australien).