Adam und Evelyn

Ostdeutschland im Sommer 1989. Adam arbeitet als Schneider, Evelyn als Kellnerin. Sie planen einen gemeinsamen Urlaub. Als Evelyn herausfindet, dass Adam sie betrügt, beschließt sie, ohne ihn loszuziehen. Sie reist nach Ungarn, gefolgt von Adam, der die Beziehung retten möchte. Mit der Öffnung der ungarischen Grenze zu Österreich ändert sich alles. Adam und Evelyn stehen vor der Entscheidung, in welcher Welt sie ihr Leben aufbauen wollen.
Nach der Romanvorlage von Ingo Schulze entwerfen Andreas Goldstein und Jakobine Motz das zarte Bild einer Generation in der Ausnahmesituation des Wendesommers 1989. Ein schwebend leichtes Porträt junger Menschen, die von der Weltgeschichte überrascht wurden- zwischen Verführung und Begehren, Entschlossenheit und Verlust.
Anschließend: Gespräch mit Regisseur Andreas Goldstein und Co-Autorin und Kamerafrau Jakobine Motz
Moderation: Christine Handke (Filmmuseum Potsdam)

Präsentiert vom Filmverband Brandenburg e.V.

Dates

Aktuelles Potsdamer Filmgespräch Nr. 262