125 Jahre Kino - Vom Wintergarten zum Multiplex

Am 1. November 1895 führten die Brüder Skladanowsky im Berliner Varieté Wintergarten »lebende Photographien« vor. Es war die Geburtsstunde des Kinos in Deutschland. Mit einer Film- und Veranstaltungsreihe feiern wir 125 Jahre Kino und zeigen, wie sich die Aufführungspraxis über die Dekaden verändert hat. Vom Varieté zum Multiplex spielen wir durch, wie das Kinoerlebnis dort ausgesehen haben kann.Im Oktober widmen wir uns den 1920er Jahren: In dieser Zeit etablieren sich lange Spielfilme als Hauptattraktion in immer größeren, eigens für die Filmvorführung gebauten Häusern.

»125 Jahre Kino« ist eine Veranstaltung des Filmmuseums Potsdam mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg, der Landeshauptstadt Potsdam, des Brandenburgischen Zentrums für Medienwissenschaften (ZeM) und der Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst.

Nummernprogramm: Im Ladenkino

Historische Kurzfilme
1907-1910, 60′
Am Klavier: Ekkehard Wölk
Soundcollage: Michael Schenk (Klangkünstler)

Varieté

R: Ewald André Dupont
D: Emil Jannings, Lya de Putti, Maly Delschaft
D 1925, 95′
An der Welte-Kinoorgel: Stephan von Bothmer
Videoeinführung: Nina Goslar (ZDF/arte)
Vorprogramm: Jonglage und Kurzfilme