Mit dem Sandmann auf Zeitreise

Erster Sandmann. F: Michael Lüder

verlängert bis zum 21. August 2022

hier zum 3D Rundgang ->

Ausstellung im Filmmuseum Potsdam zum 60. Jubiläum
In Zusammenarbeit mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg



Der Sandmann war Publikumsliebling in der DDR und ist es heute bundesweit. Dreißig Jahre lang wurde "Unser Sandmännchen" aus dem Fernsehzentrum in Berlin-Adlershof in ost- und auch westdeutsche Wohnzimmer gesendet. Im Zuge der deutsch-deutschen Wiedervereinigung setzte sich eine riesige ostdeutsche Fangemeinde in einem Akt seltener Entschlossenheit für den Erhalt der Sendung ein, mit deren identitätsstiftender Kraft niemand gerechnet hatte.
Am 22. November 2019 wird "Unser Sandmännchen" 60 Jahre alt, aber statt älter zu werden wurde er in seiner Heimstätte, dem Rundfunk Berlin-Brandenburg, behutsam modernisiert und in die digitale Welt überführt. So ist z.B. in der Sandmann App die jeweils aktuellste Folge durch Kinder gebärdet abrufbar und ist Gehörlosen in der ganzen Welt zugängig.

Zum 60. Jubiläum des beliebten Traumbringers laden der Rundfunk Berlin-Brandenburg und das Filmmuseum Potsdam zu einer neuen Familienausstellung in den Marstall ein.
Eingebettet in die Erzählung einer Zeitreise gibt es ein Wiedersehen mit beliebten Figuren und legendären Fahrzeugen aus der ersten, analogen Lebenshälfte des Sandmanns und als Premiere die Begegnung mit seinen allerneuesten Freunden.
Für Kinder beginnt die Reise in einer scheinbar unbemannten Raumstation, in der der Sandmann seine Spuren hinterlassen hat. Sie führt weiter durch eine geheimnisvolle Schleuse, in der Zeit und Ort aus den Fugen geraten, mitten hinein in einen Märchenwald mit hohen Tannen, Schatzkisten, Traumnestern und einer Kuschelhöhle, in denen die Puppen und kleine Sets, Hörstücke, Lieder und Geschichten und viele Sandmannfilme zu entdecken sind. Die Reise endet in einer Geburtstagswerkstatt, wo Geschenke für den Sandmann entstehen können und sich zu einer riesigen Torte stapeln oder wo auf einer Karaoke-Bühne ihm zu Ehren das Sandmannlied gesungen wird.
Für Erwachsene bedeutet "Zeitreise" zudem eine kleine Rückschau auf die DDR, die sich in den beliebten Sandmann-Rahmengeschichten in ihrem besten Licht spiegelt. Mit Hingabe hat die erste Generation der Sandmann-Macher die Welt der Erwachsenen, ihre eigene Welt, in die abendlichen Sendungen geholt und für Kinder wiedererkennbar gemacht. Stadt und Land, Heimat und ferne Länder, Handwerk, technischer Fortschritt, aber auch politische und gesellschaftliche Ereignisse umrahmen die täglichen Sandmannbesuche thematisch, erdacht und ausgeführt mit Fantasie und akribischer Sorgfalt. Weil kleinere Kinder die Ausstellung in der Regel mit Erwachsenen besuchen, die nicht selten eigene Sandmannerfahrungen haben, möchte unsere "Zeitreise" den Jüngsten eine Vorstellung davon geben, dass die eigenen Eltern selbst einmal Kinder waren, und Erwachsene anstiften, ihre Erinnerungen mit Kindern und Enkeln zu teilen.
So wird die Ausstellung die verschiedenen Generationen auch dazu anregen, Geschichte und Geschichten auszutauschen.
Die begehbaren, einfühlsamen, multimedialen Sets werden Kinder und Erwachsene in eine Welt voller magischer Momente einladen.
Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Programm begleitet.


Ohne die Unterstützung von Förderern und Sponsoren hätte die Jubiläumsausstellung im Filmmuseum Potsdam nicht entstehen können.
Unser besonderer Dank gilt dem Rundfunk Berlin-Brandenburg für die großartige Zusammenarbeit und Unterstützung. Wir danken der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam für Ihr erneutes Vertrauen und die Förderung unserer Ausstellung.

Ebenso danken wir der Landeshauptstadt Potsdam und dem Ministerium für Wirtschaft und Energie im Land Brandenburg für Ihre Förderung und dem Deutschen Rundfunkarchiv für die Unterstützung.
Unser Dank gilt auch den Potsdamer Bahnhofpassagen, dem Hotel Mercure und der Firma Trötsch Verlag.
Wir freuen uns über die Medienpartnerschaften mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg, Antenne Brandenburg und der Märkischen Allgemeinen Zeitung.



Sandmann Logos end.jpg