Ende 2023 begann der preisgekrönte Dokumentarist Thomas Heise die Arbeit an seinem letzten Film, den er nach seinem Tod im Mai 2024 unfertig hinterließ. Kurz vor seinem Tod hatte Heise seinen langjährigen Kameramann Peter Badel und den Produzenten Heiko Deckert beauftragt, das Projekt fortzusetzen. Gemeinsam mit dem Editor Chris Wright suchte Badel nach einer Form, Heises ästhetischen Ansätzen gerecht zu werden. Entstanden ist ein Film, in dem sich gesellschaftliche und historische Ereignisse mit Heises Biografie verbinden, in dem unveröffentlichte Texte, Fotos und Filmsequenzen Heises Dialog mit der Gegenwart weiterführen. Zentraler Schauplatz des Films ist der Bahnhof Schönhauser Allee in Berlin in dessen unmittelbarer Nähe Heise bis zuletzt lebte. »Ein Werk der geräumigen Bilder.« (critic.de)
In Anwesenheit des Regisseurs Peter BadelModeration: Ilka Brombach (moving history e.V.)
Präsentiert vom Förderkreis Film Berlin Brandenburg e.V.