Der Dokumentarfilm
Sabotage
erzählt von vier Jüdinnen, die kurz vor der Befreiung in Auschwitz gehängt wurden. Sie hatten aus einer Waffenfabrik Schießpulver an Widerstandsgruppen im Lager geschmuggelt. Anna Wajcblum, die Schwester einer der Ermordeten, berichtet von den Verbrechen und dem Leid im Lager, dem sich die mutigen Frauen widersetzten.
Im Vorfilm
Letter to a Pig
wird ein Mädchen durch den titelgebenden Brief an das Schwein, das den Shoah-Überlebenden vor seinen Nazi-Verfolgern rettete, aus der Langeweile des Klassenraums in einen Tagtraum versetzt. Darin wird sie selbst Teil der Geschichte. Ein Animationsfilm über die Last und Verarbeitung von intergenerationalen Traumata.
In Anwesenheit der Regisseurin Noa Aharoni
Filmfestival vom 5. bis 10. Mai 2026Das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg (JFBB) lädt dazu ein, die Vielfalt jüdischer Perspektiven im Kino zu entdecken. Mit 60 Filmen aus 21 Ländern, zwei Wettbewerben und mehreren Spezialreihen ist es das wichtigste Forum für jüdisches Kino in Europa. Gespräche mit internationalen Gästen und Podiumsdiskussionen begleiten das Programm. Ob komisch oder tragisch, dokumentarisch oder fiktional - die Filme des 32. JFBB regen zum gemeinsamen Nachdenken an. Im Filmmuseum Potsdam präsentiert das JFBB Beiträge aus den Wettbewerben Spiel- und Dokumentarfilm, Filme aus den Sonderreihen »Nordic Jewish Focus« sowie »The Other Israel« und lädt Schulklassen zum Bildungsprogramm ein. Weitere Informationen unter jfbb.info