Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige İbrahim überlebte, verlor aber einen Teil seiner Familie. Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm. Der Film folgt İbrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser*innen. Zugleich zeichnet er ein komplexes Porträt des anhaltenden Traumas in İbrahims Familie. İbrahim hat einen Umgang mit den Geschehnissen gefunden, indem er aktiv gegen Rassismus kämpft und sich für eine Erinnerungskultur einsetzt, die die Opfer ins Zentrum stellt.
Einführung: Frank Kupferschmidt (OMAS GEGEN RECHTS Potsdam)
Nach dem Film: Gespräche bei Getränken im Foyer
Rechtsextremismus und Nationalismus stellen eine Bedrohung für die Gesellschaft dar. Sie bereiten Hass und Spaltung den Weg. Internationale historische und aktuelle Filme spüren den Auswirkungen ultrarechter Tendenzen nach und zeigen Gegenpositionen und Auswege auf.
Präsentiert von den OMAS GEGEN RECHTS Potsdam