Die Retrospektive des Sehsüchte-Festivals beschäftigt sich mit Verboten, Zensuren und den Auswirkungen extrener Einflussnahmen auf kreative Prozesse an der Filmuniversität Babelsberg.
In
Wozu denn über diese Leute einen Film
wird einem Freund Thomas Heises das Motorrad gestohlen. Anstatt zur Polizei zu gehen, macht sich der Regisseur auf die Suche nach den Dieben und stößt auf zwei Brüder, die darin verwickelt scheinen. Er begleitet sie durchs Milieu: schwerer Berufseinstieg, jede Menge Alkohol und das soziale Abseits.
Montagebrüder ist ein ehrliches Porträt der Lebensbedingungen von Montagearbeitern, die an der Erdgastrasse »Nordlicht« beteiligt waren. Die meisten erhofften sich eine gute Bezahlung. Doch Regisseur Gerd Wille entdeckt großen Unmut über schlechte Versorgungs- und Sanitärverhältnisse und fehlende Freizeitmöglichkeiten.
Im Film
Zöglinge
berichten Kinder und Jugendliche aus dem Kinderheim Königsheide von ihrem Alltag, ihren Träumen und Chancen, die sie sich für ihre Zukunft außerhalb des Heimkombinats erhoffen. Der Film lässt Bewohner*innen des Heims und Außenstehende zu Wort kommen.
Einführung: Maren Vöge, Elisabeth Zill (Filmuniversität Babelsberg)
Filmfestival vom 22. bis 26. April
Mit der 55. Ausgabe von Sehsüchte geht das internationale studentische Filmfestival ineine neue Runde! An fünf Tagen im April entsteht in der Schiffbauergasse und im Filmmuseum Potsdam ein einzigartiger Ort für Cineast*innen, Interessierte, Studierende und Familien. Wir feiern kulturelle Vielfalt und die jungen Filmschaffenden. Unter dem diesjährigen Motto »What's left?«will Sehsüchte den Blick weiten: in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.Das Festivalprogramm im Filmmuseum umfasst die Vielfalt filmischer Genres - vonSpielfilmen und Dokumentarfilmen bis zu experimentellen Arbeiten. Besonderen Raum erhält die Retrospektive mit Filmen von Studierenden und Absolvent*innen der Filmuniversität Babelsberg. Am Sonntag (26.4.) werden im Filmmuseum die Gewinnerfilme präsentiert.
Der komplette Festivalplan mit weiteren Infos geht Anfang April online: www.sehsuechte.de