Gewalt und Leidenschaft

Zum 120. Geburtstag des Theater-, Opern- und Filmregisseurs Luchino Visconti, der den italienischen Neorealismus mitbegründete, ist sein Spätwerk Gewalt und Leidenschaft zu sehen: Ein verwitweter Professor sammelt in seinem römischen Palazzo Gruppenbilder von Familien. Echte Menschen hatte er schon lange nicht mehr um sich, als ungebetene Untermieter*innen- die vulgäre Gräfin Brumonti, Frau eines faschistischen Industriellen, samt Anhang - bei ihm einziehen. Der Hedonismus der Jetset-Partymacher stößt den Professor zwar ab. Gleichzeitig kann er sich seiner Faszination für den undurchsichtigen Liebhaber der Gräfin nicht erwehren. Vom Zusammenprall der gegensätzlichen Milieus und von den Konsequenzen der Weltabgewandtheit erzählt Visconti vor dem Hintergrund damaliger neofaschistischer Strömungen. »Bewegendes, Skepsis und Lebenshoffnung verbindendes Alterswerk des wie immer ästhetisch ausgefeilt gestaltenden Luchino Visconti.« (Filmdienst)
Einführung: Matteo Forni (CinemAperitivo, Schauspieler)
Begrüßung: Bernd Malzanini (Freundeskreis Potsdam-Perugia e.V.)

Anschließend: Empfang mit italienischen Spezialitäten


In Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Potsdam-Perugia e.V.
Mit freundlicher Unterstützung durch die Landeshauptstadt Potsdam und das Italienische Kulturinstitut- Istituto Italiano di Cultura di Berlino.

Dates

13 November 2026 | 17:30

Freundeskreis Potsdam-Perugia präsentiert Luchino Visconti