Erstmalig wird nach dem Zweiten Weltkrieg eine junge Frau zur Bürgermeisterin eines kleinen Ortes. Anna Drews macht ihre Arbeit gut, muss sich aber gegen einige reaktionäre Dorfbewohner*innen behaupten - besonders gegen ihren Vorgänger, den Großbauern Lehmkuhl. Auch ihr früherer Freund Jupp, der sie heiraten wollte, erweist sich als Gegner, denn er kann nicht akzeptieren, dass eine Frau ein solches Amt ausübt. »Der Film war einer der ersten Beiträge der DEFA zur Gleichberechtigung der Frau in der noch jungen DDR-Gesellschaft. Zunächst offiziell positiv bewertet, geriet er später zunehmend in die Kritik. Bemängelt wurde u.a. die wenig vorteilhafte Darstellung einiger Funktionäre.« (Claus Löser)
Eine Digitalisierung der DEFA-Stiftung dank des Förderprogramms Filmerbe (FFE)
Mit ihren Digitalisierungen retten Archive Filme vor dem Verfall und machen sie wieder für das Kinopublikum zugänglich. Der Kinematheksverbund hat eine Auswahl an Highlights zusammengestellt, die im Umfeld des Tages des audiovisuellen Erbes (27.10.) bundesweitin kommunalen Kinos präsentiert werden.Es erwarten Sie Klassiker und lange unzugängliche Werke. Alle Digitalisierungen waren nur dank des Förderprogramms Filmerbe (FFE) möglich, dessen Fortbestand inzwischen finanziell in Gefahr ist.