Touch Me Not

Zu Beginn des Films kommt die auch für das Drehbuch und den Schnitt verantwortliche Regisseurin Adina Pitilie ins Bild und führt in ihr Filmprojekt ein. Fortan bewegt sich Touch Me Not geradezu traumwandlerisch an der Grenze zwischen Realität und Fiktion. Im Mittelpunkt steht die von ihrem Körper entfremdete Laura, die sich bei Sex, Intimität und Erotik kategorisch gegen Berührungen wehrt. Gleichzeitig fühlt sie sich magisch von Tómas angezogen, der an einem Touch-Workshop mit Behinderten und Nichtbehinderten teilnimmt. Dort macht er Partnerübungen mit dem mit spinaler Muskelatropie geborenen Christian, auf den er auch in einem Bondage-Club trifft, in den er gerät, als er seiner Ex-Freundin nachgeht.
Eine intime Expedition, eine fundamentale filmische Erfahrung, in der sich auch die Barrieren zwischen Mann und Frau, »normal« und »anders« auflösen.
Berlinale 2018: Goldener Bär

Termine

Fast verpasst

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