In langen Einstellungen sprechen Frauen unterschiedlicher Generation über ihr Leben. Gedreht zumeist im persönlichen Umfeld der Frauen, zeugen die Interviews von Vertrauen und Offenheit. Es geht um die Arbeit, die Beziehung, die Familie, den Abgleich von Wunsch und Wirklichkeit.
Schnell handelte die indische Regiestudentin
Chetna Vora, um den Rohschnitt ihres Dokumentarfilms zu retten. Nach der hochschulinternen Vorführung in Babelsberg wurde sie aufgefordert, ihre 140-minütige Fassung auf 30 Minuten zu kürzen. Vora konnte das Material mit Hilfe von Freund*innen unbemerkt nach Berlin schaffen, um es mittels eines 16-mm-Filmprojektors und einer Videokamera abzufilmen, bevor die Hochschule das Fehlen entdeckte.
18.30 Uhr
Werkstattgespräch mit Anke Wilkening
(Filmrestauratorin) und Lars Barthel
(Filmemacher)
Moderation: Tobias Hering (Filmkurator)
20.00 Uhr
Frauen in Berlin
R: Chetna Vora, DDR 1981, Dok., dt. OF m. engl. UT, 142'
Teilweise mit
Live-Musik von Tara Meena (Musikerin, Enkelin von Chetna Vora)
Die Digitalisierung und Restaurierung von FRAUEN IN BERLIN wurde unterstützt durch das Förderprogramm Filmerbe, finanziert durch BKM, Länder und FFA.
Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms
zur Ausstellung »Das Weite suchen« im Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte.
In Zusammenarbeit mit dem Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte und dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)