Ray & Liz

Der britische Fotograf Richard Billingham wendet sich in seinem Filmdebüt der eigenen Familie zu. Mit bisweilen verstörendem Realismus erzählt er von den bitteren Erfahrungen des Aufwachsens in den von Margaret Thatchers Sparpolitik betroffenen West Midlands: Apathisch nehmen Liz und Ray in ihrer verwahrlosten Wohnung Stromausfälle hin. Eines Nachts verschwindet der siebenjährige Sohn.
Eine schockierende Innensicht einer gesellschaftlichen Verelendung, die den Leidtragenden in momenthaft schönen Bildern ihre Würde zurückgibt.

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