Der Spielfilm thematisiert die Verstrickung der IG Farben in Rüstungsproduktion und Giftgasherstellung für die Konzentrationslager. Dem Unternehmer Mauch geht es um Expansion und Gewinn um jeden Preis. Der bei ihm angestellte Chemiker Scholz ist Mitläufer, der aus Angst um Stellung und Familie die Augen vor der Wahrheit verschließt. Erst 1948 kann Scholz nicht mehr stillhalten, als eine verheerende Explosion beweist, dass der Konzern sich trotz Verbotes wieder mit Sprengstoffen befasst.
Ursprünglich war Ilja Trauberg als Regisseur vorgesehen. Als dieser unerwartet starb, übernahm Kurt Maetzig seinen Part.
Einführung: Johanna Deventer (Filmuniversität Babelsberg)
Foyerausstellung ab 5. Juni,zugänglich täglich während der Öffnungszeiten von Museum und Kino (außer montags)1945: Deutschland ist nach 12 Jahren nationalsozialistischer Diktatur weitgehend zerstört, es herrschen Hunger und Not. Ohne Verzug gründen Filmenthusiasten das Filmaktiv, die Keimzelle der zukünftigen DEFA. Die ersten Filme - »Die Mörder sind unter uns«, »Ehe im Schatten«, »Der Rat der Götter« - spiegeln die Bemühungen der Filmemacher*innen, Antworten auf die drängendsten Fragen zu finden: Wie konnte es zu diesem Weltkrieg kommen, wie konnte es geschehen, dass so viele Menschen der NS-Ideologie folgten?Die Ausstellung wirft ein Licht auf die historisch einmaligen Leistungen der ersten Nachkriegsjahre und lädt ein, sich mit dieser Umbruchzeit und den Filmen erstmalig oder auch erneut zu beschäftigen.Eröffnung der Foyerausstellung am 4.6. in Anwesenheit der Ministerin Manja Schüle und weiterer GästeMit freundlicher Unterstützung durch den Freundeskreis des Filmmuseums und die DEFA-Stiftung.Medienpartner: Antenne Brandenburg, Märkische Allgemeine Zeitung