Derya und Aziz sind gefeierte Theaterkünstler*innen - bis sie nach einem Vorfall bei der Premiere ihres neuen Stücks ins Visier des Staates geraten und ihre Arbeit und Wohnung verlieren. Mit ihrer 13-jährigen Tochter gehen sie aus Ankara nach Istanbul, wo sie vorläufig bei Verwandten unterkommen. Bald müssen sie sich die Frage stellen, ob sie klein beigeben oder ihre künstlerische Freiheit bewahren wollen.
Das Politdrama warnt vor den zersetzenden Tendenzen autoritärer Regimes. Explizit an deutschen Schauplätzen gedreht - Berlin steht für Ankara, Hamburg für Istanbul - weist es nicht nur auf die türkischen Verhältnisse hin, sondern warnt vor totalitären Kräften weltweit.
Seine Weltpremiere feierte
Gelbe Briefe
im Wettbewerb der 76. Berlinale, wo der Film mit dem Goldenen Bären für den besten Film ausgezeichnet wurde.
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