Sonne

Die Freundinnen Yesmin, Nati und Bella posten ein Video, in dem sie sich in Hinjabs zu R.E.M.s »Losing My Religion« in sexy Posen zeigen. Das Video wird vor allem unter kurdischen Muslima und Muslimen ein Hit. Während die Mutter Yesmins, der einzigen gläubigen Muslima unter den Dreien, sich in ihren religiösen Gefühlen verletzt sieht, reagiert Vater Omar mit Stolz auf den Erfolg der Tochter und vermittelt den Freundinnen Auftritte bei kurdischen Familienfesten. Und während Nati und Bella ihr neues Image gefällt und sie mehr und mehr in die kurdische Kultur eintauchen, geht Yesmin zunehmend auf Distanz. Ein wildes, energisches Gen-Z-Porträt, eine kluge Abrechnung mit medialer Meinungskultur: »Kurdwin Ayub, selbst Tochter aus dem Irak stammender Kurd*innen, bereichert mit Sonne die Debatten, die unter den Begriffen Identitätspolitik und kulturelle Aneignung geführt werden, mit einem ebenso offenen wie verspielten Teenagerfilm.« (Filmdienst)

Hinweis: Auf Kino2online, der VoD-Plattform des Filmmuseums, lässt sich parallel »Paradies! Paradies!«, das Langfilmdebüt von Kurdwin Ayub aus dem Jahr 2016 entdecken.

Dates

28 Januar 2023 | 17:00

Fast verpasst

Ausgesuchte aktuelle Filme, die durch die immer schnellere Auswertungskette - oder durch eine globale Pandemie - viel zu kurz in den Kinos zu sehen sind, können Sie auf der großen Leinwand im Filmmuseum Potsdam genießen. Bei uns sollen Sie nichts verpassen!