Rey

1858 zog es den französischen Anwalt und Abenteurer Orélie-Antoine de Tounens nach Chile, wo er sich vom Volk der Mapuche zum König wählen ließ. Zumindest behauptete er das selbst. Die chilenische Regierung ging gegen ihn vor, de Tounens kam ins Gefängnis.
Fünf Kapitel ordnen die nicht-lineare Erzählung, die sich an verbürgten historischen Ereignissen orientiert. Sieben Jahre lang experimentierte der US-amerikanische Video- und Installationskünstler Niles Atallah mit Filmmaterial unterschiedlichster Formate für seinen herausfordernden Historienfilm, der mit seiner splitternden Perspektive und vielfältigen Überlagerungen die Kamera als subjektives Werkzeug der Erinnerung - aber auch das Kolonialzeitalter und dessen andauernde Folgen - reflektiert.

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