Wettbewerb Hauptprogramm: Moving Out, Moving On

Fünf Filme über Menschen im Aufbruch. Sie verlassen vertraute Orte, überschreiten Grenzen, begegnen neuen Welten - und lassen dabei Teile ihres bisherigen Lebens zurück. Auf der Suche nach Freiheit, Identität und einer anderen Zukunft.

Colibrí
R: Pablo Alvarez, Guatemala 2025, Spielfilm, 12'
Idyllische Landschaften, warme Sommernächte und seine beste Freundin wohnt um die Ecke - ein Paradies. Doch Juan fühlt sich gefangen. Auf der Suche nach Freiheit und sich selbst beschließt er zu gehen, vielleicht für immer.

Vanishing Trails
R: Molder Jengisbek, China 2025, Dok., 25'
In der Weite des Altai zieht der Viehhirte Berdehan mit seiner Familie im Rhythmus der Jahreszeiten über das Grasland. Ruhige, beobachtende Bilder zeigen eine nomadische Welt am Rand des Wandels - so unausweichlich wie das Rollen eines Bulldozers.

Bär Bär
R: Clara Schulze, D 2026, Animation, 7'
Bär lebt ein ruhiges und zufriedenes Leben. Doch als sein Doppelgänger auftaucht und versucht, an dieser friedlichen Welt teilzuhaben, ist Bär nicht bereit zu teilen. Ihre Begegnung öffnet die Tür zu einer anderen Welt. Wer weiß, was dahinter liegt?

Baisanos
R: Andrés Khamis Giacoman, Francisca Khamis Giacoman, Chile/Spanien/Palästina 2025, Dok., 14'
Unter den Fans von Club Deportivo Palestino treten Chile und Palästina miteinander in Dialog. Fußball wird zum Raum, in dem sich Identität, Erinnerung und die Sehnsucht nach Rückkehr mit dem gemeinsamen Traum vom Sieg verweben.

Mein Name Akim
R: Aleksandr Kim, D 2025, Spielfilm, 38'
Entschlossen, ein Leben zu führen, in dem er er selbst sein kann, verlässt Akim sein Land. Nun steckt er in einer Erstaufnahmeeinrichtung fest und muss sich in einem System aus Regeln und Hürden behaupten, das ihn immer wieder auf die Probe stellt.

Termine

23 April 2026 | 13:00

Sehsüchte - International Student Film Festival

Filmfestival vom 22. bis 26. April

Mit der 55. Ausgabe von Sehsüchte geht das internationale studentische Filmfestival ineine neue Runde! An fünf Tagen im April entsteht in der Schiffbauergasse und im Filmmuseum Potsdam ein einzigartiger Ort für Cineast*innen, Interessierte, Studierende und Familien. Wir feiern kulturelle Vielfalt und die jungen Filmschaffenden. Unter dem diesjährigen Motto »What's left?«will Sehsüchte den Blick weiten: in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.Das Festivalprogramm im Filmmuseum umfasst die Vielfalt filmischer Genres - vonSpielfilmen und Dokumentarfilmen bis zu experimentellen Arbeiten. Besonderen Raum erhält die Retrospektive mit Filmen von Studierenden und Absolvent*innen der Filmuniversität Babelsberg. Am Sonntag (26.4.) werden im Filmmuseum die Gewinnerfilme präsentiert.

Der komplette Festivalplan mit weiteren Infos geht Anfang April online: www.sehsuechte.de