In den 1930er Jahren lernen sich die Schauspieler*innen Maria Rheine und Mark Löwenthal am Theater kennen. Sie verlieben sich ineinander. Dem Juden Mark wird gekündigt, ihm bleibt nur das Jüdische Theater in Berlin. Maria macht Karriere. Die Beiden verlieren sich aus den Augen. Eines Abends findet Maria Blumen von Mark. Er darf ihr nicht begegnen; die Nürnberger Rassengesetze verbieten ihnen den Kontakt. Maria entscheidet sich für ihre Liebe, wechselt ihre Identität, täuscht einen Selbstmord vor und fährt mit gefälschtem Pass zu Mark. Sie spielt jetzt eine Rolle, die sie das Leben kosten kann.
In Anwesenheit des Regisseurs Siegfried Kühn
Moderation: Wolfgang Hamdorf
Filmfestival vom 5. bis 10. Mai 2026Das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg (JFBB) lädt dazu ein, die Vielfalt jüdischer Perspektiven im Kino zu entdecken. Mit 60 Filmen aus 21 Ländern, zwei Wettbewerben und mehreren Spezialreihen ist es das wichtigste Forum für jüdisches Kino in Europa. Gespräche mit internationalen Gästen und Podiumsdiskussionen begleiten das Programm. Ob komisch oder tragisch, dokumentarisch oder fiktional - die Filme des 32. JFBB regen zum gemeinsamen Nachdenken an. Im Filmmuseum Potsdam präsentiert das JFBB Beiträge aus den Wettbewerben Spiel- und Dokumentarfilm, Filme aus den Sonderreihen »Nordic Jewish Focus« sowie »The Other Israel« und lädt Schulklassen zum Bildungsprogramm ein. Weitere Informationen unter jfbb.info