Nach dem Fall der Mauer im November 1989 fängt der Dokumentarist und Künstler Jürgen Böttcher persönliche Eindrücke ein und beschäftigt sich mit der Demontage des Bauwerks und des DDR-Staates, zum Beispiel indem er Archivaufnahmen zur Geschichte Berlins an die Reste der Mauer projiziert und im aktuellen Kontext abfilmt.
Der Film erhielt unter anderem den Europäischen Filmpreis für den besten Dokumentarfilm.
In Anwesenheit des Regisseurs Jürgen Böttcher Moderation: Peter Badel (Freundeskreis des Filmmuseums Potsdam)
Ausstellung und Begleitveranstaltungen
bis 2.5.2027
Für das Filmmuseum Potsdam ist es ein besonderes Anliegen, das 80. Gründungsjubiläum der DEFA zu feiern und die Bestände der museumseigenen Sammlungen unter einem neuen Fokus zu präsentieren. Die DEFA war der einzige Studiobetrieb, der in der DDR Spielfilme herstellte. Die Produktionen waren bei weitem nicht nur Ausdruck der ideologischen Linie der Staatsführung, sondern oft eigensinnig und widerständig. Die Filmschaffenden formulierten die Sehnsüchte, Gefühle und Bedürfnisse der Bevölkerung, deren Teil sie waren. Essen/Trinken, Liebe/Sex, Freiheit/Fernweh ... In der Ausstellung werden einer Auswahl von Themen jeweils drei bis vier DEFA-Filme zugeordnet. Es sind Themen, die die Menschen auch heute noch umtreiben. Der Abgleich mit gegenwärtigen Bedingungen und Gegebenheiten kann ein differenzierteres Bild vom Leben in der DDR und auf den Kinoleinwänden ergeben. Die Ausstellung lädt ein zum Staunen und zum Lachen, zu negativen wie auch positiven Erinnerungen und zu neuen Perspektiven.
Gesamtprogramm: https://www.filmmuseum-potsdam.de/Vorschau-Kino.html
Mit freundlicher Unterstützung durch die DEFA-Stiftung und den Freundeskreis des Filmmuseums Potsdam
Gefördert durch: Ostdeutsche Sparkassenstiftung. Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam, Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH, Landeshauptstadt Potsdam
Medienpartner: Antenne Brandenburg