Roma

Mexiko Stadt 1971. Vor dem Hintergrund politisch schwieriger Zeiten laufen die familiären Tragödien der wohlhabenden Sofia und der Mixtekin Cleo, Sofias Hausangestellter, zusammen. Obwohl Cleo, von Sofias vier Kindern sehr geliebt, wie ein Familienmitglied behandelt wird und die beiden Frauen sich in ihrem Unglück solidarisieren, bleibt die unsichtbare soziale Grenze zwischen Angestellter und Arbeitgeberin bestehen. Ein fesselndes Zeitbild, das nichts beschönigt und eine poetische Hommage an die leicht zu übersehende Leistung von Frauen wie Cleo, der indigenen Hausangestellten, die es wohl auch im Leben des Regisseurs Alfonso Cuarón gegeben hat.

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