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Martin Schulz, ein deutsch-amerikanischer Kunsthändler, betreibt Anfang der 1930er Jahre mit seinem jüdischen Freund Max Eisenstein eine Kunstgalerie in San Francisco. Martins Sohn Heinrich ist mit Max' Tochter Griselle verlobt. Auf Einkaufstour in Deutschland macht Martin die Bekanntschaft von Baron von Friesche, eines, wie es scheint, kultivierten Adligen, der die aufstrebenden Nationalsozialisten befürwortet. Martin verfällt der nationalsozialistischen Ideologie, bleibt in Deutschland, verrät seinen Partner und verweigert dessen Tochter Hilfe und Unterstützung, als diese in Wien und Berlin am Theater spielt. Dann gerät Martin selbst in die Hände der Gestapo.
Die Verfilmung basiert auf Kathrine Kressmann Taylors gleichnamigem Briefroman, der 1939 als Buch veröffentlicht wurde und seinerzeit in Deutschland verboten war.

17 Uhr: Vortrag von Heike Klapdor (Autorin): »Opfer und Täter - Der blinde Fleck des amerikanischen Anti-Nazi Films«

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24 Januar 2024 | 18:00

Ringvorlesung und Filmreihe: Jüdisches Filmerbe

In Zusammenarbeit mit dem Moses Mendelssohn Zentrum, der Filmuniversität Babelsberg und dem Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft der Universität Potsdam