Hiddensee

Hiddensee, ein nur 17 Kilometer langer Streifen Land in der Ostsee. Sonnenanbeter*innen, Nacktbadende, Künstler*innen, Punks und Prominente strömen seit jeher auf die Insel. Der Dokumentarfilm reist durch ein ganzes Jahrhundert bis in die goldenen 1920er zurück, als die intellektuelle Avantgarde auf Hiddensee zu Hause ist - wie Stummfilmstar Asta Nielsen oder Nobelpreisträger Gerhart Hauptmann. Damals wie heute ist Hiddensee gezeichnet von politischen Verwerfungen, die sich im ganzen Land abspielen. Deutschland im Miniaturformat.
In hypnotisch schönen Schwarz-Weiß-Bildern verwebt die preisgekrönte Regisseurin Annekatrin Hendel Landschaft, Geschichte und Schicksale zu einem gleichsam poetischen wie beunruhigenden Kinoerlebnis und blickt wie durch ein Brennglas auf Bewegungen, die weit über die legendäre Ostseeinsel hinausreichen.
Zu Gast: Annekatrin Hendel (Regie)
Moderation: Jeannette Eggert (Medienwissenschaftlerin)

Präsentiert vom Förderkreis Film Berlin Brandenburg e.V.

Termine

27 Oktober 2026 | 19:00

Aktuelles Potsdamer Filmgespräch Nr. 327