Am 24. Februar 2022 besetzen russische Truppen das ukrainische Atomkraftwerk Tschornobyl. Sein Gelände verwandeln sie in eine Militärbasis, um von dort aus Kyiv einzunehmen. Fünf Wochen sitzen die Truppen in dem radioaktiven Gebiet fest. Die meisten ihrer kriminellen Aktivitäten werden von den dortigen Überwachungskameras aufgezeichnet.Der Film»basiert auf diesen Aufnahmen, die am Ort der verheerendsten Nuklearkatastrophe der Geschichte entstanden sind, und entwirft eine nahezu entkörperlichte Untersuchung militärischer Logik. Jede Einstellung ist ein Beweisstück für das Kriegsverbrechen des nuklearen Terrors.« (Berlinale)
Einführung (am 3.5.):
Mariia Salko (PUSH-UA e.V.)
In Zusammenarbeit mit PUSH-UA - Potsdam Ukraine Soziokultureller Hub e.V.
Hinweis: Bis zum 27. April widmet sich eine Ausstellung in der Potsdamer Nikolaikircheder Reaktorkatastrophe von Tschornobyl vor 40 Jahren und fragt nach der dortigen Situation seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Unter dem Titel »New Realities« präsentieren wir Dokumentarfilme, die sich jenseits gängiger, fernsehtauglicher Formate auf Wagnisse einlassen, eigene ästhetische Wege beschreiten und unbekannte Themen erschließen.