Buchpräsentation & Lesung
Sommer 1928: Anita Berber liegt geschwächt in einem Berliner Krankenhaus. Gerade noch war sie ein Star, verkörperte die neue Zeit, auf der Bühne und in Filmen, lebte und liebte exzessiv. Anita Berber denkt zurück an ihre geliebte Großmutter Lu, bei der sie aufwuchs. An ihren Weg als angehende Tänzerin, an ihre Begegnungen mit Fritz Lang oder Marlene Dietrich, die bald Anitas Stil kopierte. Während Freund*innen - wie Otto Dix, der sie malte - sie besuchen, sucht Anita Berber nach dem entscheidenden falschen Schritt auf ihrem Weg. Sie wollte den Tanz zur Kunst, zur Feier des Lebens machen - während andere nur den Skandal sahen.
Steffen Schroeders Roman erzählt vom aufregenden Leben der Tänzerin und Schauspielerin Anita Berber, das aus heutiger Sicht wie die Verkörperung einer ganzen Epoche wirkt - zwischen (queerer) Selbstbestimmung, Freiheit und Risiko.
Buchpräsentation & Lesung mit Autor Steffen Schroeder
Moderation: Johanne Hoppe (Filmhistorikerin)