Winnetou I

Gegen alle Abmachungen wird die Eisenbahntrasse der Great Western mitten durch das Gebiet der Apachen geführt. Zu spät durchschaut der furchtlose Vermessungsingenieur Old Shatterhand den perfiden Plan von Bauleiter Bancroft und Bandit Santer. Santer liefert Apachen-Häuptlingssohn Winnetou den verfeindeten Kiowa-Indianern aus. Old Shatterhand gelingt es, Winnetou heimlich zu befreien. Als er bei einem Angriff auf das Eisenbahner-Camp von Winnetou verwundet wird und in die Gefangenschaft der Apachen gerät, gilt es, den Häuptlingssohn zu überzeugen, dass Shatterhand auf der Seite der Indianer steht. Über den westdeutschen Westernklassiker, im »Spiegel« Ende 1963 als »Show-Businees« und »Karl-May-Märchen-Western« abgestempelt, heißt es im Lexikon des internationalen Films: »Ein atmosphärisch recht dichter Versuch, einen >deutschen Western< zu kreieren. Zwischen heftigem Kampfgetümmel und komischen Einlagen umschreibt der Film gefühlvoll-sentimental Themen wie Haß, Versöhnung, Fürsprache, Vergebung, Liebe und Tod.«

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Filmgeschichte im Doppelpack

Über Gattungs- und Genregrenzen hinweg durchleuchtet die Reihe Filmgeschichte auf der Suche nach historischen Referenzen - von inhaltlichen und formalen Analogien und Bezugnahmen über Hommagen, Kontinuitäten, Neuinterpretationen und Remakes zu mehr oder weniger eindeutigen Zitaten.