Volker Schlöndorff

Regisseur Volker Schlöndorff (r.) stellt seinen neuen Film "Ulzhan" vor (F: M. Thomas)
Ulzhan ist die junge, asiatisch tiefgründig-schöne Titelheldin, die im gleichnamigen Film von Volker Schlöndorff immer im richtigen, weil rettenden Moment hinter einem Busch auftaucht, um den selbstmordgefährdeten Charles zu retten.

"Wahrscheinlich so´ n Altmännertraum" witzelt der Regisseur, als er im Gespräch mit Knut Elstermann von den Dreharbeiten zu seiner märchenhaften Liebesgeschichte im weiten Kasachstan erzählt.

Gar nicht märchenhaft fand der Wiesbadener dagegen das Gebaren der "Constantin" Produktionsfirma, die ihn während der Dreharbeiten für die "Päpstin" kurzerhand entlassen hatte, weil er den Stoff nicht in die Länge ziehen wollte. Dass Kinofilme mit Fernsehgeldern künstlich zu Mehrteilern ausgeweitet werden, die dann als "verlängerte Suppe" ins TV kommen, ist mit dem noch immer streitbaren Schlöndorff nun mal nicht zu machen.