Trouble in Paradise

Ernst Lubitschs eigener Lieblingsfilm: Die Diebin Lily und der Dieb Gaston verlieben sich ineinander, und beschließen fortan zusammenzuarbeiten. In Paris haben sie es auf die wohlhabende Witwe Mariette Colet abgesehen. Gaston arbeitet sich zu ihrem Sekretär hoch, und die äußerst attraktive Chefin bringt bald Gastons und Lilys Verhältnis ins Wanken. Die rasante Filmkomödie steckt voller ironischer Einfälle und steht für den »Lubitsch Touch«, mit dem es ihm immer wieder gelang, gewagte Szenen und sexuelle Anspielungen subtil und taktvoll auf die Leinwand zu bringen. Nicht nur für Billy Wilder, in dessen Büro der Spruch »Wie hätte Lubitsch es gemacht?« hing, waren Lubitschs Filme eine wichtige Inspirationsquelle.

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Filmgeschichte im Doppelpack

Über Gattungs- und Genregrenzen hinweg durchleuchtet die Reihe Filmgeschichte auf der Suche nach historischen Referenzen - von inhaltlichen und formalen Analogien und Bezugnahmen über Hommagen, Kontinuitäten, Neuinterpretationen und Remakes zu mehr oder weniger eindeutigen Zitaten.