Rainer Simon

Der Jubilar Rainer Simon (l.) und Laudator Götz Schubert (F: M.Thomas)
Das Filmmuseum Potsdam gratuliert Regisseur Rainer Simon mit einem Empfang und der Wiederaufführung einer Auswahl seiner Filme ("Die Besteigung des Chimborazo", "Till Eulenspiegel", "Das Luftschiff", "Jadup und Boel" u.a.) zum 75.Geburtstag.

Angefangen hatte der Absolvent der Babelsberger Deutschen Hochschule für Filmkunst in den 1960-er Jahren als Assistent von Konrad Wolf ("Ich war neunzehn"). Ab 1968 realisierte er eigene Filme (Debüt "Wie heiratet man einen König"), die sich besonders durch ihre eigenwilligen Bildwelten auszeichneten.

Für das Antikriegsdrama "Die Frau und der Fremde" wird der gebürtige Sachse als einziger Defa-Regisseur mit dem Goldenen Bären der Berlinale geehrt.

Rückblickend auf seinen Weg durch zwei deutsche Gesellschaftssysteme und das Werk, das dabei entstanden ist resümiert Rainer Simon:

"Mir ist es gelungen, nichts tun zu müssen, sowohl in der alten als auch in der neuen Welt, das gegen mein Gewissen geht."