Lothar Warneke

Regisseur Lothar Warneke freut sich über das Wiedersehen mit der Babelsberger Filmfamilie (F: J. Leopold)
"Über Filme bekommt man viel über den Alltag eine Landes mit" erzählt Regisseur Lothar Warneke auf der Eröffnungsfeier der Ausstellung "Babelsberg - Gesichter einer Filmstadt" im Filmmuseum. Und gerade, weil heute die DDR-Geschichte oft nur diffamierend dargestellt werde, blühe die Ostalgie. "Die Leute gehen in einen inneren psychischen Protest." Er selbst freue sich, gerade mit seinem letzten Film "Einer trage des anderen Last" immer wieder zu Gesprächsabenden eingeladen zu werden. "Das stärkt das Selbstbewusstsein."

Auch Kurt Maetzig, Günter Reisch, Andreas Dresen, Egon Günther, Jaecky Schwarz und Kulturministerin Johanna Wanka, die sich für die Finanzierung der neuen Ausstellung stark gemacht hatte, freuten sich, dass nun mit de ein Stück Kultur und Filmgeschichte bewahrt wird.

Weiterer Höhepunkt der rauschenden Eröffnungsfeier: Johanna Wanka bekam anlässlich ihres Geburtstages eine Riesentorte a la "Metropolis" überreicht.