Orlacs Hände

Bei einem Unfall werden die Finger des berühmten Pianisten Orlac schwer verletzt. Kurzerhand werden ihm neue Hände eines zuvor hingerichteten Raubmörders transplantiert. Doch Orlacs Spielkunst will einfach nicht zurückkehren. Zunehmend verfällt er der Wahnvorstellung, durch die Hände des Mörders auch dessen Neigungen erhalten zu haben. Als Orlacs reicher Vater stirbt, gerät der Musiker unter Mordverdacht.
In Robert Wienes spätexpressionistischem Werk, dem letzten Film des sogenannten »Caligarismus«, spielt Conrad Veidt erneut eine Figur unter dem Einfluss finsterer Mächte. Wie Robert Wiene kehrte auch Veidt dem nationalsozialistischen Deutschland 1934 den Rücken.
Am Klavier: Peter Gotthardt

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Filmgeschichte im Doppelpack

Über Gattungs- und Genregrenzen hinweg durchleuchtet die Reihe Filmgeschichte auf der Suche nach historischen Referenzen. In diesem Monat stehen zunächst zwei so amüsante wie rasante Verwechslungskomödien um Königshäuser, Prinzen, Prinzessinnen und einen »Modefürst« auf dem Programm. Im zweiten »Doppelpack« sind frühe Spielfilme über den Untergang der Titanic zu sehen.