Heidi

Heidi muss den Großvater, ihren Freund den Geißenpeter und die Alp verlassen, um ins ferne Frankfurt zu ziehen. Im herrschaftlichen Haus der Sesemanns, wo ihre Tante als Köchin arbeitet, wird Heidi die Gefährtin der gelähmten Klara.
In der heutigen Kritik gilt »der bekannteste Schweizer Film« immer noch als beste Adaption des Kinderbuch-Klassikers von Johanna Spyri. In Heimat- und Bergfilm-Ästhetik und mit bekannten deutschen Darsteller*innen wie Theo Lingen und Isa Günther gedreht, wurde Heidi nicht nur in der Schweiz und dem deutschen Ausland ein Erfolg. Die Produktionsfirma Praesens-Film, die 1950 noch mit Insolvenzproblemen kämpfte, sowie der Schweizer Film insgesamt erlebten einen erneuten Aufschwung.

Termine

Schweizer Macherinnen - Frauen vor und hinter der Kamera

Seit den 2000ern tragen prämierte und publikumswirksame Filme von Frauen zu einem neuen Auf- und Umbruch im Schweizer Filmschaffen bei und sorgen nicht nur in der Eidgenossenschaft für einen Hype. Das Filmmuseum Potsdam gibt in den Sommermonaten einen Einblick in die Filmkultur und -geschichte der Schweiz- mit einer Filmreihe, die einen historischen Bogen von der Stummfilmzeit bis in die 2010er Jahre spannt. Dabei stehen Arbeiten von Filmemacherinnen sowie Filme über Frauen im Vordergrund.