Ausstellungseröffnung 10 Tage SPERLFILM (Director’s cut)

Rainer Sperl war 1976-1980 Filmarchitekt bei der DEFA. Der mit plastischen Objekten und als Ausstatter des Potsdamer Kabaretts bekannt gewordene Künstler gründete 1991 die erste Potsdamer Galerie, die bis heute bestens floriert. 1996 gestaltete er im Auftrag des Filmmuseums die Marstall-Ausstellung. Als Plastiker tritt er immer wieder mit Ausstellungsbeteiligungen und Einzelausstellungen auf. Mit neuen Arbeiten verknüpft er all diese Fäden und macht mit plastischen Objekten eine Liebeserklärung an das Kino.
"Aus Ruinen von technischen Geräten, Überresten mechanischer Utensilien, ruinierten Musikinstrumenten sowie modelliertem und gebranntem Ton hat Rainer Sperl einen skurrilen Kosmos zu den Mythen und Idolen der auf Zelluloid gebannten Kunst fantasiert. Natürlich fliegt da einer übers Kuckucksnest, wird einem in die Augen geschaut und manch einem möge es auch heiß werden, wenn er die Skulpturen des Rainer Sperl schaut. Seine Bildwerke sind eine Mixtur aus absurdem Humor, liebevoller Versonnenheit und prickelnder Erotik - ein Blick voll praller Sinnlichkeit, ein Traum, launig und schrullig, drollig und hintersinnig, possierlich und melancholisch." (Ralf Schleiff)
Und so erklärt Rainer Sperl seine Filmwünsche: Kindliches Erstaunen über die Errichtung eines lebenden Berges: Ilja Muromez (1., 2., 3. und 7.5.). Jugendliche Erregung über eine Filmszene, die weltbekannt wurde: Das verflixte 7. Jahr (3. und 4.5.) Respekt vor Meisen, Spatzen, Amseln und Co.: Die Vögel (11. - 13.5.). Intelligenter Witz und tragische Komik: Schwarze Katze, weißer Kater (12. - 14.5.). Meine Lebensphilosophie: Alexis Sorbas (1., 2. und 6.5.). Mein erster Film bei der DEFA Spielfilm: Wer reißt denn gleich vorm Teufel aus.

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