Apachen

Foto: DEFA-Stiftung/ Dietrich

Mexiko 1840, nahe der US-amerikanischen Grenze: Ein Vertrag zwischen den Mimbreño-Apachen und einer mexikanischen Bergbaugesellschaft, der das Schürfrecht für Mexikaner auf indianischem Gebiet festschreibt, sorgt für ein friedliches Miteinander. Als Silbervorkommen entdeckt werden, kommt es zu Spannungen zwischen Mexiko und den USA, die schließlich zu einem Massaker an den Apachen führen. Die wenigen Überlebenden unter den Mimbreño schließen sich mit einem anderen Apachen-Stamm zusammen, um ihre Toten zu rächen.
Am Drehbuch des erfolgreichen Indianerfilms war Hauptdarsteller und »DEFA-Chefindianer« Gojko Mitić, der bis Mitte der 1960er Jahre auch in westdeutschen Karl-May-Verfilmungen, zum Beispiel in »Winnetou II«, mitwirkte, maßgeblich beteiligt. Wie die meisten ostdeutschen Indianerfilme versucht Apachen, historisch fundiert aus der Perspektive der unterdrückten Indianer zu erzählen, während man in den westdeutschen Winnetou-Filmen mehr Wert auf leichte Unterhaltung legte und das Schicksal der Indianer stark vereinfacht darstellte.

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Filmgeschichte im Doppelpack

Über Gattungs- und Genregrenzen hinweg durchleuchtet die Reihe Filmgeschichte auf der Suche nach historischen Referenzen - von inhaltlichen und formalen Analogien und Bezugnahmen über Hommagen, Kontinuitäten, Neuinterpretationen und Remakes zu mehr oder weniger eindeutigen Zitaten.