Als Golzow noch in der DDR lag ... Winfried Junge zum Geburtstag

Mit einem 13-minütigen Vorfilm zu »Zirkus Renz« fing es Ende August 1961, zeitgleich mit dem Bau der Berliner Mauer, an: In Golzow, einem Dorf im Oderbruch, begleitete Winfried Junge im Auftrag des DEFA-Dokumentarfilmstudios Mädchen und Jungen beim Übergang vom Kindergarten in die Schule. Nach einem Jahr folgte eine zweite Beobachtung. Weder die Schüler*innen und Lehrer*innen noch die Filmemacher ahnten da, dass die Filmchronik über nahezu fünf Jahrzehnte geführt und einmal zur längsten Dokumentation der Filmgeschichte werden würde. Bis 2007 entstanden insgesamt 19 Filme mit rund 43 Stunden Laufzeit. Die Filme dokumentieren die Lebenswege der einstigen Schüler, bestimmt durch persönliche und gesellschaftliche Zäsuren. Inzwischen ist die von Winfried und Barbara Junge als Co-Regisseurin mit den Kameraleuten Hans Dumke, Hans-Eberhard Leupold, Harald Klix u.a. gedrehte »Chronik der Kinder von Golzow« ein einzigartiges Zeugnis brandenburgischer Lebenswirklichkeit, das als Generationenporträt weit über die Region hinausweist und inzwischen weltweit bekannt ist.

Anmut sparet nicht noch Mühe

R: Winfried Junge
DDR 1979/80, Dok., 107′
Begrüßung: Christine Handke (Filmmuseum Potsdam)
Einführung: Winfried Junge
Anschließend: Kleiner Empfang mit Getränken im Foyer

Lebensläufe - Die Geschichte der Kinder von Golzow

R: Winfried Junge
DDR 1980/81, Dok., 257′
Begrüßung: Christine Handke (Filmmuseum Potsdam), Stefanie Eckert (DEFA-Stiftung)
Einführung: Winfried Junge
Pause mit kleinem Empfang gegen 17 Uhr